Koyasan: Jenseits von Okunoin und der Haupttempelroute
Tama Transmission Office · Wakayama
Beginnen Sie Ihre Reise am majestätischen Daimon-Tor, dem Haupteingang zum Kōyasan. Schlendern Sie durch die historischen Pfade, die zur Nyonin-do-Halle führen, einst ein heiliger Ort für Pilgerinnen.
Entdecken Sie die spirituellen Schätze des Reihokan-Museums, bewundern Sie die friedvolle Schönheit des Kongosanmai-in-Tempels und tauchen Sie ein in das Vermächtnis des Tokugawa-Mausoleums. Besuchen Sie unterwegs die Karukaya-do-Halle, einen Ort voller ergreifender Legenden, und genießen Sie den Besuch lokaler Geschäfte und Restaurants, die den stillen Charme der Stadt verkörpern.
Unter der Leitung eines ortskundigen Reiseführers, der Ihnen viele Geschichten erzählt, lädt diese Tour Sie ein, die heilige Atmosphäre des Kōyasan und die oft übersehenen Geschichten, die sich um seine alten Tempel und Straßen ranken, neu zu entdecken.
Daimon-Tor (大門) – Haupteingang zum Heiligen Berg
Das ikonische Tor zum Kōyasan, das Daimon-Tor, markiert die Grenze zwischen der Alltagswelt und dem heiligen Bereich. Bewacht von zwei imposanten Nio-Statuen, empfängt dieses hoch aufragende Tor seit Jahrhunderten Pilger und bietet einen atemberaubenden Blick auf das Kii-Gebirge.
Nyonin-do-Halle (女人堂) – Gebetsstätte für Frauen
Bis zur Aufhebung des Verbots für Frauen, den heiligen Berg zu betreten, war der Kōyasan für weibliche Besucherinnen strengstens untersagt. Mehrere Pilgerwege, die zusammen als die Sieben Eingänge zum Kōyasan bekannt sind, führten einst hinauf zum Berg, und an jedem Eingang wurde eine Nyonin-do-Halle errichtet, in der Frauen beten und sich zurückziehen konnten. Heute existiert nur noch die Halle in Fudosaka-guchi.
Reihokan-Museum (霊宝館) – Schatzkammer des Kōyasan
Das Reihokan-Museum beherbergt über 50.000 sakrale Kunstwerke, darunter Statuen, Schriftrollen und Mandalas, und bewahrt das spirituelle und künstlerische Erbe des Kōyasan. Viele seiner Exponate sind als Nationalschätze und wichtige Kulturgüter ausgewiesen.
Kongosanmai-in (金剛三昧院) – Gelassenheit und Eleganz
Kongosanmai-in wurde 1211 von Hojo Masako gegründet und ist bekannt für seine ruhigen Moosgärten und seine wunderschöne Tahoto-Pagode, ein Nationalschatz. Die friedliche Atmosphäre des Tempels spiegelt den raffinierten Geist von Koyasan wider.
Tokugawa-Mausoleum (徳川家霊台) – Die heilige Ruhestätte der Shogune
Dieses kunstvolle Zwillingsmausoleum wurde 1643 von Tokugawa Iemitsu erbaut und ehrt die Shogune Ieyasu und Hidetada. Der mit Gold und Lack verzierte Ort verkörpert sowohl spirituelle Hingabe als auch die Pracht der Edo-Zeit.
Karukaya-do-Halle (苅萱堂) – Eine Geschichte von Liebe und Glauben
Die Karukaya-do-Halle erzählt die bewegende Geschichte eines Mönchs, der der Welt entsagte, aber seinen Sohn im Verborgenen weiterhin begleitete. Dieser stille Ort lädt zur Besinnung auf Mitgefühl, Opferbereitschaft und die tiefe Menschlichkeit des Buddhismus ein.